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Das Autolicht muss winterfit werden

autolichtRund ein Drittel aller Pkw ist mit fehlerhafter Beleuchtung unterwegs. Verschenkte Sicherheit. Foto: ProMotor/Timo Volz


Und ein Grund, in diesem Jahr unbedingt am Licht-Test in den Meisterbetrieben der Innung des KFZ-Handwerkes „Oberlausitz“ teilzunehmen.

Vom 01. bis 31. Oktober kann jeder Autofahrer die Beleuchtung seines Fahrzeuges prüfen lassen. Diese Chance sollte sich niemand entgehen lassen, schließlich stehen die dunklen Monate vor der Tür.

Die Meisterbetriebe der Innung des KFZ-Handwerkes „Oberlausitz“ prüfen natürlich die Funktion aller Leuchten, vor allem aber auch die Einstellung der Scheinwerfer. Die ist aus mehreren Gründen elementar für die Sicherheit im Dunkeln.

Denn zu hoch eingestellt blenden die Scheinwerfer den Gegenverkehr, zu niedrig erreichen sie nicht die maximal mögliche Leuchtweite. Hindernisse werden zu spät erkannt, der Bremsweg reicht unter Umständen nicht mehr aus.

Was nur wenig bekannt ist: Auch die seitliche Ausrichtung muss genau passen. Strahlen die Scheinwerfer zu weit nach links, blenden sie ebenfalls den Gegenverkehr. Nach rechts wird es zwar im Graben schön hell, der Fahrer sieht aber sonst nichts.

Deshalb sind auch häufig in Internetforen kursierende Anleitungen, die mit „Stellen sie ihr Auto vor eine weiße Wand“ beginnen, reiner Mumpitz.

Ohne ein richtiges Scheinwerfer-Einstellgerät ist eine genaue Platzierung des Lichtkegels unmöglich, schon gar nicht auf einem gepflasterten Hof.

Denn bereits ein Millimeter Abweichung am Scheinwerfer kann einen Sichtverlust von mehreren Metern bedeuten. Oder die Blendung aller Entgegenkommer.

Daher sollte jeder Autofahrer die Gelegenheit nutzen, das Autolicht im Oktober prüfen zu lassen.

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