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Auto mieten im Urlaub

Der Flieger ist am Urlaubsort gelandet. Schön wäre nun die von Zuhause gewohnte Mobilität mit einem Auto.

Jetzt hilft ein Mietwagen. Hier einige Tipps, die dafür sorgen, dass die Urlaubsfreude ungetrübt bleibt.

Den Mietwagen vor der Reise in Deutschland buchen
Warum sich mit einer fremden Sprache und vielen unterschiedlichen Varianten der Mietwagenbuchung im Urlaub stressen, wenn man den Mietwagen schon vor der Reise bequem von Zuhause aus buchen kann?

Vergleichsportale im Internet helfen, den besten Preis zu finden. Auch steht bei der Buchung in Deutschland ein Ansprechpartner in deutscher Sprache zur Verfügung – falls Probleme auftauchen.

 

Nicht am Versicherungsschutz sparen
Wichtig ist bei der Buchung ein umfassender Versicherungsschutz mit einer Haftpflicht-Deckungssumme von mindestens einer Million Euro und einer Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung im Schadenfall.

Auch Diebstahl sowie Schäden an Unterboden, Dach, Glas, Felgen und Reifen sollten mitversichert werden.

So abgesichert braucht man die vielen Zusatzversicherungen nicht, die von einigen Vermietern vor Ort eventuell angeboten werden. Schließlich bleibt noch die Kaution, die man bei Rückgabe des Fahrzeugs zurückerhält.

Welche Papiere will die Mietwagenfirma sehen?
Zur Abholung braucht man seinen Führerschein. Die Mietkaution wird in der Regel mittels einer auf den Fahrer ausgestellten Kreditkarte hinterlegt.

Die Buchungsbestätigung mit allen Einzelheiten der Buchung ist auch hilfreich. Außerhalb der EU verlangen die Autoverleiher gewöhnlich auch einen Internationalen Führerschein.

In vielen Ländern werden Fahrzeuge nur vermietet, wenn der Fahrer über 21 Jahre alt ist und den Führerschein seit mindestens einem Jahr besitzt.

Es kann auch sein, dass bei jungen Fahrern ein Aufschlag erhoben wird. Das kann von Land zu Land und je nach Fahrzeugklasse variieren.

Bei der Abholung daran denken: Ein Miettag hat 24 Stunden. Wer das Auto um 12 Uhr anmietet und nach 25 Stunden um 13 Uhr wieder abgibt, zahlt oft einen extra Miettag.

Auf eine faire Tankregelung schon bei der Online-Buchung achten: Die Variante „vollgetankt übernehmen – vollgetankt zurückgeben“ ist fast immer am günstigsten.

Bei der Anmietung auch klären, ob man mit dem Mietwagen Ländergrenzen überqueren darf.

Welche Zusatzkosten können noch entstehen?
Für Extras wie Einwegmieten, zusätzliche Fahrer oder Navis fallen je nach Anbieter unterschiedlich hohe Zusatzkosten an. Auch da lohnt der Vergleich vorab, denn die Preise variieren von Anbieter zu Anbieter oft deutlich.

Ob ein weiterer Fahrer extra kostet, hängt von den Bedingungen des Vermieters ab. Zusätzliche Fahrer aber immer angeben, um den Versicherungsschutz nicht zu gefährden.

Worauf ist bei der Fahrzeugübernahme zu achten?
Mögliche Vorschäden, Kilometerstand und Tankinhalt bei der Übergabe mit dem Mietwagenmitarbeiter in einem Protokoll genau vermerken. Mögliche Schäden am besten mit dem Handy dokumentieren.

Nicht vergessen: Warnwesten, Verbandkasten und Warndreieck sowie vereinbarte Extras ebenfalls prüfen. Auch Beleuchtung und Reifen sind einen Blick wert.

Die Rückgabe des Fahrzeuges sollte durch das Personal dokumentiert werden. Außerhalb der Öffnungszeiten am besten Handyfotos vom einwandfreien Wagenzustand machen, um sich gegen nachträgliche Forderungen abzusichern.

Was tun bei einem Unfall?
Es empfiehlt sich, zu jedem Unfall – ob mit oder ohne Unfallgegner – die Polizei zu rufen. Nach dem Unfall so schnell wie möglich die Autovermietung informieren.

Papiere wie Mietvertrag, Unfallprotokoll, Schadenbericht des Vermieters oder den Nachweis über die Kaution unbedingt aufbewahren, damit man auf eventuell spätere Einwände oder Forderungen vorbereitet ist.

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